23.01.2018

Klare Entscheidung für Susanne Aigner und Markus Aicher

Bild: Aicher Aigner Niederberger
SPD im Berchtesgadener Land und Rupertiwinkel stellte Kandidaten für Bezirkstag und Landtag auf
Neue Kandidaten und klare Schwerpunkte bei der SPD für die Wahlen 2018: Bei der Delegiertenversammlung der SPD im heimischen Stimmkreis 112, der den Landkreis Berchtesgadener Land und Teile des Rupertiwinkels umfasst, wurden im „Bürgerbräu“ in Bad Reichenhall Susanne Aigner aus Laufen zur Landtagskandidaten und Markus Aicher aus Teisendorf zum Bewerber für den Bezirkstag gewählt, die mit den Themen Bildung und Betreuung, bezahlbares Wohnen und gute Arbeit überzeugen wollen.

Trotz stürmischen Wetters konnte der SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger in den Europa-Stuben eine gut besuchte Versammlung eröffnen, an der auch eine Reihe von interessierten Gästen teilnahm. Er bedankte sich in seiner Begrüßung für die Unterstützung, die er als Kandidat bei den vergangenen Landtagswahlen erfahren hatte und sagte den neuen Bewerbern die volle Unterstützung der heimischen Sozialdemokraten zu.

Zunächst stellte sich Susanne Aigner als Kandidatin für die Landtagswahl vor. Die 40-jährige Mutter von drei Kindern hat ihre Kindheit in Piding verbracht und lebt heute mit ihrer Familie in Laufen. Nach einer Ausbildung als Erzieherin hat sie später im zweiten Bildungsweg berufsbegleitend Soziale Arbeit in Laufen studiert und ist nun seit mehreren Jahren als Bereichsleiterin bei einem gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege in der Region tätig. In die SPD ist sie 2014 eingetreten und im letzten Jahr in den Laufener Stadtrat nachgerückt.

Aus eigener Erfahrung, aber auch aus sozialer Verantwortung liegt ihr das Thema Bildung und Betreuung besonders am Herzen. „Bildung beginnt nicht erst in der Schule, sondern weit vorher. Deswegen brauchen wir eine Politik im Freistaat Bayern, die für gebührenfreie, bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Angebote auch in unserer Region sorgt“, forderte sie. Darin sieht sie den wichtigsten Beitrag, um gerade Familien mit geringem Einkommen zu entlasten und für faire Chancen für alle zu sorgen. Als Landtagsabgeordnete will sie sich auch für mehr gute und bezahlbare Wohnungen einsetzen. „Der designierte Ministerpräsident hat über 30.000 Wohnungen des Freistaats als Finanzminister ohne Not verkauft. Ich freue mich zwar über die Ankündigung, die SPD-Forderung nach einer öffentlichen bayerischen Wohnungsbaugesellschaft zu erfüllen, aber mit dem Versprechen allein ist es nicht getan“, machte sie deutlich. Gute Arbeit heißt für sie, sachgrundlose Befristungen abzuschaffen und für gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu sorgen, so Susanne Aigner.

Beim Thema Gute Arbeit nahm Markus Aicher in seiner Vorstellungsrede für die Bezirkstagskandidatur den Ball auf. Der 31-jährige staatliche geprüfte Kinderpfleger arbeitet bei der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Ebersberg e. V. und engagiert sich bereits seit vielen Jahren in der SPD; unter anderem als Bezirksvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „SPD queer“, die sich für Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft stark macht. Er will sich im Bezirkstag besonders für die Belange der in sozialen Berufen beschäftigten Menschen einsetzen – für bessere Bezahlung, mehr Anerkennung und gesundheitlich einwandfreie Rahmenbedingungen.

Nach den Vorstellungen wurden den beiden Bewerbern in einer lockeren Gesprächsrunde sowohl vom SPD-Kreisvorsitzenden als auch aus dem Publikum vielfältige Fragen gestellt. Von der Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel, die Situation Alleinerziehender im Landkreis über die Anerkennung für nicht berufstätige Mütter bis zu Fragen der Krankenhausfinanzierung und der Entwicklung des ländlichen Raums spannte sich der Bogen der engagierten Diskussion. Beim anschließenden Wahlgang gab es eindeutige Ergebnisse: Susanne Aigner wurde mit 93 Prozent der Stimmen zur Landtagskandidatin, Markus Aicher mit 83 Prozent der Stimmen zum Bezirkstagskandidaten gewählt.

Zum Schluss der Aufstellungskonferenz verriet Roman Niederberger noch ein privates Detail aus dem Leben der Landtagskandidatin: Susanne Aigner ist passionierte Schafkopfspielerin. Folgerichtig erhielten die Teilnehmer der Veranstaltung als kleines Präsent das erste Werbegeschenk des beginnenden Wahlkampfs: Schafkopf-Karten mit dem SPD-Logo. „Für die Wahlen 2018 gilt für ein soziales und modernes Bayern mit mehr Zusammenhalt: nicht nur Herz ist Trumpf, sondern rot ist Trumpf“, waren sich die frischgewählten Kandidaten einig.

Fotos:
Rot ist Trumpf – nicht nur beim Schafkopf (von links nach rechts):
Markus Aicher, Susanne Aigner, Roman Niederberger


Markus Aicher Landtagswahl Susanne Aigner Roman Niederberger 

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