SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzender Matthias Miersch und Dr. Bärbel Kofler zu Besuch bei ROBEL in Freilassing

03. Februar 2026

Über 500 Milliarden Euro stellt der Bund in den nächsten Jahren über das Sondervermögen für Investitionen in Infrastruktur und Klimaneutralität bereit; einen wichtigen Schwerpunkt bildet dabei der Verkehrssektor und insbesondere die Bahninfrastruktur. Vor diesem Hintergrund hat vor kurzem der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Matthias Miersch, gemeinsam mit seiner heimischen Fraktionskollegin Dr. Bärbel Kofler, Stadt- und Kreisrätin Susanne Aigner und dem Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Roman Niederberger die ROBEL Gruppe in Freilassing besucht. Als Hersteller von Bahnbaumaschinen ist die mittelständische Firma von diesen Entscheidungen unmittelbar betroffen, aber auch von den aktuellen Turbulenzen in der internationalen Politik, wie bei dem Besuch deutlich wurde.

ROBEL 2026
Treffen in der Werkshallte (von links nach rechts): Betriebsratsvorsitzende Anna Baumann, Manfred Rudholzer (Verkaufsleiter der Business Unit Maschinen & Werkzeuge), Otto Widlroither (Prokurist und Leiter der Business Unit Maschinen & Werkzeuge), Matthias Miersch (Vorsitzender SPD-Bundestagsfraktion), Susanne Aigner (Stadt- und Kreisrätin), Dr. Bärbel Kofler, MdB (Parlamentarische Staatssekretärin), Roman Niederberger (Sprecher SPD-Kreistagsfraktion)

Begrüßt wurden die Gäste im Standort an der Industriestraße von Prokurist Otto Widlroither und Manfred Rudholzer – beide aus der Business Unit Maschinen & Werkzeuge - sowie der Betriebsratsvorsitzenden Anna Baumann. Sie erinnerten an das 150-jährige Jubiläum des Industriebetriebs im vergangenen Jahr und betonten die Verbundenheit des Unternehmens mit Freilassing und ihrer Tradition als Eisenbahnerstadt. In Freilassing sind über 700 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt; weltweit sind über 1.000 Menschen für die ROBEL Gruppe tätig.

„Wir sehen in der Auftragslage eindeutig die positiven Auswirkungen des Infrastrukturpakets“, machten die Vertreter der ROBEL Gruppe deutlich – eine wichtige Nachricht für die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten, die sich für den Investitionsschub eingesetzt hatten. Für die Zukunft sei aber eine nachhaltige und berechenbare Finanzierung für den Bahnsektor von großer Bedeutung, erklärten die Firmenvertreter. Während des Rundgangs durch die Werkhallen gab es für die Gäste auch die Gelegenheit, selbst Maschinen zur Schotterverdichtung und für den Gleisbau auszuprobieren. Dabei wurde die Bandbreite der Firma deutlich: von kleineren Maschinen und Werkzeugen für den Bahnbau bis hin zu technisch beeindruckenden mobilen Werkstätten und weiteren großen Schienenfahrzeugen.

Die Betriebsratsvorsitzenden Anna Baumann hob im Gespräch besonders das Engagement des Unternehmens in der Ausbildung hervor. „Die Firma ROBEL steht zu ihrem Engagement in unserer Region und ihren Beschäftigten und ist aus Sicht der Stadt natürlich ein wichtiger Arbeitgeber und Partner“, bestätigte Susanne Aigner diesen Eindruck aus ihrer kommunalpolitischen Arbeit.

Dr. Bärbel Kofler und Roman Niederberger interessierten sich für die Auswirkungen der aktuellen internationalen Politik auf die weltweit tätige Firma. Diese seien unmittelbar zu spüren, erklärten die verantwortlichen Mitarbeiter von ROBEL und führten als konkretes Beispiel die massiv gestiegene Absatzpreise in den USA aufgrund der verhängten Zölle an. Zusätzliche Chancen und Wachstum erwarteten sie auf Nachfrage von Matthias Miersch hingegen aus dem Mercosur-Abkommen der Europäischen Union mit südamerikanischen Staaten; der SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzende sprach sich hier trotz der vom EU-Parlament beschlossenen Überprüfung durch den Europäischen Gerichthof für eine zügige Umsetzung aus.

Ihm sei bei dem Besuch wieder deutlich geworden, wie stark Industriepolitik und internationale Vereinbarungen auch bei mittelständischen Firmen und im ländlichen Raum von Bedeutung sind, erklärte Matthias Miersch zum Abschluss des Besuchs und bedankte sich bei den Vertretern der Firma ROBEL für die interessanten Einblicke und den konstruktiven Austausch.

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